Fonds Facts Glossar

Das Fonds Facts Glossar bietet Ihnen einen schnellen Überblick über die wichtigsten Begriffe rund um Fonds, ETFs und Geldanlage. Ob Einsteiger oder erfahrener Anleger. Hier finden Sie verständliche Erklärungen zu Fachbegriffen, die Ihnen helfen, Finanzthemen besser zu verstehen und fundierte Entscheidungen zu treffen. Nutzen Sie das Glossar auch als Nachschlagewerk, wenn Sie einzelne Begriffe in unseren Vergleichen oder Analysen nachlesen möchten.

Ausschüttende Fonds

Fonds, die Erträge regelmäßig (z. B. quartalsweise oder jährlich) an die Anleger auszahlen. Dies kann für Anleger interessant sein, die laufende Einnahmen aus ihren Investments benötigen.

Ein einmaliger Aufpreis, den Anleger beim Kauf von Fondsanteilen zahlen. Er wird oft als Prozentsatz des investierten Betrags berechnet und dient u. a. zur Deckung der Vertriebs- und Verwaltungskosten. Beispiel: Bei einem 5 % Ausgabeaufschlag auf 1.000 € werden 50 € als Gebühr fällig, 950 € fließen tatsächlich in den Fonds.
Bedeutet, das Kapital auf viele verschiedene Anlagen, Branchen oder Länder zu verteilen. Dadurch wird das Risiko einzelner Wertverluste reduziert. Selbst wenn eine Anlage schlecht läuft, können andere die Verluste ausgleichen. Dies ist ein zentraler Grundsatz des modernen Portfoliomanagements.
Durch regelmäßige Einzahlungen in einen Fonds werden Anteile zu unterschiedlichen Kursen gekauft. Bei hohen Kursen kauft man weniger Anteile, bei niedrigen mehr. Über die Zeit entsteht so ein günstiger Durchschnittspreis pro Anteil, was die Auswirkungen von Kursschwankungen verringert.
Investitionen in einen Fonds, bei dem viele Anleger ihr Geld bündeln. Das Fondsvermögen wird dann gemeinsam in verschiedene Finanzinstrumente wie Aktien, Anleihen, Immobilien oder Rohstoffe investiert. Fondsanlagen ermöglichen auch kleineren Anlegern eine professionelle Diversifikation, die sie alleine nur schwer erreichen könnten.

Fonds lassen sich nach Anlageziel und Anlagestrategie unterscheiden:

Aktienfonds: Investieren hauptsächlich in Aktien, bieten hohes Renditepotenzial, aber auch höheres Risiko.

Rentenfonds: Investieren in Anleihen, z. B. Staats- oder Unternehmensanleihen, meist geringeres Risiko und stabilere Erträge.


Mischfonds: Kombinieren Aktien und Anleihen, um Risiko und Rendite auszugleichen.
Immobilienfonds: Investieren in Immobilien oder Immobilienprojekte.


Indexfonds/ETF: Bilden einen Index wie den DAX ab, oft kostengünstig und passiv verwaltet.

Bezieht sich auf die professionelle Verwaltung des Fonds durch Fondsmanager. Sie analysieren Märkte, wählen Anlageprodukte aus, überwachen das Portfolio und passen die Strategie bei Bedarf an. Ziel ist es, eine möglichst gute Rendite unter Beachtung des Risikoprofils der Anleger zu erzielen.

Regelmäßige Investitionen in einen Fonds über einen festen Betrag (z. B. monatlich). Der Sparplan erlaubt es, langfristig Vermögen aufzubauen, auch mit kleinen Beträgen. Vorteile: Nutzung des Cost-Average-Effekts und Disziplin beim Sparen.

Eine Methode zur Berechnung der durchschnittlichen jährlichen Rendite einer Investition, die alle Zahlungsflüsse (Einzahlungen und Auszahlungen) berücksichtigt. Der IRR zeigt, welche Verzinsung eine Investition effektiv über die Laufzeit erzielt, und hilft bei der Vergleichbarkeit von Projekten oder Fonds.

Fonds, die erzielte Erträge wie Dividenden oder Zinsen automatisch reinvestieren, statt sie an Anleger auszuschütten. Dies ermöglicht einen Zinseszinseffekt, da die Erträge sofort wieder Kapital bilden, das neue Erträge erwirtschaftet.

Preis, den Anleger beim Verkauf ihrer Fondsanteile erhalten. Er entspricht dem aktuellen Nettoinventarwert (NAV) pro Anteil minus eventuell anfallender Rücknahmegebühren. Der Rücknahmepreis ist häufig niedriger als der Kaufpreis inklusive Ausgabeaufschlag.
Eine laufende Gebühr, die vom Fonds regelmäßig (oft jährlich) vom Fondsvermögen abgezogen wird. Sie deckt die Kosten für Fondsmanagement, Administration, Depotbank und regulatorische Anforderungen. Sie wird meist als Prozentsatz des Fondsvermögens angegeben.
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